Katzen an Silvester

Jedes Jahr am 31. Dezember feiern wir Menschen Silvester. Wir verabschieden das alte Jahr und begrüßen das neue. Verabschiedung und Begrüßung ist mit viel Lärm und viel Licht verbunden – das Feuerwerk.

Ein Spektakel, das uns Menschen in den dunklen Nachthimmel starren läßt und vielen Spaß beim Feuerwerk bietet, ist für unsere Katzen eine Zeit, auf die sie in der Regel verzichten können.

Die Lichtspiel des Feuerwerks ist nicht unbedingt das, was den Katzen Angst macht. Aber die Lautstärke der Knaller, Böller und Raketen setzt dem Hörsinn der Katzen enorm zu. Denn Katzen verfügen auch über ein ausgezeichnetes Gehör. Die Katzen hören zwischen 30 Hz bis über 100.000 kHz, der Mensch je nach Alter etwa 15 Hz bis ca. 20.000 Hz.

Katzen können mit ihrem Gehör die Höhe einer Schallquelle über dem Boden bestimmen und sie können Schallquellen, die hintereinander liegen unterscheiden. Dies dient unter anderem dazu die Richtung von Objekten zu definieren und auch ob etwas auf sie zu kommt oder sich entfernt.

Um unseren Katzen Silvester erträglicher zu machen bzw. ihnen die eventuelle Angst ein wenig zu nehmen, kann jeder Katzenhalter ein paar Dinge für seine Katze(n) tun.

  • Die Katzen rechtzeitig reinholen. Freigänger-Katzen spätestens ab der Dämmerung drinnen halten.
  • Den Katzen einen Raum als Rückzugsmöglichkeit geben. Der Raum sollte abgedunkelt sein, mit heruntergelassenem Rollo. Kuscheliger Liegeplatz sollte vorhanden sein. Bei manchen Katzen hilft es auch leise klassische Musik zu spielen (es ist erwiesen, dass viele Katzen positiv darauf reagieren) damit es nicht so still im Raum ist, das jeder Böller sofort „gehört“ wird.
  • GANZ WICHTIG: Die Katze(n) nicht bemitleiden. Geben Sie Ihrer Katze(n) das Gefühl, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.

Man kann Katzen auch Rescue Remedy, auch bekannt als Notfall-Tropfen, geben.

Die Bach-Blütentherapie ist wissenschaftlich umstritten, schulmedizinisch nicht anerkannt und ersetzt nicht eine tierärztliche Behandlung! Ein sogenanntes Heilversprechen bzw. eine Erfolgsgarantie kann, darf und wird nicht geben.

Da die ersten Knaller vermutlich bereits ab dem 30. Dezember zu hören sein werden, kann man schon da die Notfall-Tropfen über das Trinkwasser geben. Es reicht aus, wenn man zwei Tropfen in die Wasserschale gibt. Pur sollten die Notfall-Tropfen Tieren nicht verabreicht werden, da die Tropfen immer auf Alkoholbasis sind und Alkohol ist nichts für Tiere.

Die Notfall-Tropfen nicht dazu ausgelegt, um eine Katze über eine längere Zeit damit behandelt wird, sondern wirklich nur, um schnell zu helfen.

Anzumerken ist, dass nicht jeder Katze mit Bach-Blüten geholfen werden kann. Es ist wie bei uns Menschen. Jeder reagiert anders.

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