Sehen

Katzen sehen am besten auf eine Distanz von 4 bis 6 Metern, von oberhalb von mindestens 25 cm über dem Boden. Sie haben mit ihren Augen einen Sehwinkel von etwa 200°. Das Gesichtsfeld einer Katze, d.h. der Bereich, in dem diese ohne eine Drehung des Kopfes sehen kann, ist dadurch erheblich größer als das unsere.

Bei Dunkelheit können sich die Pupillen der Katze bis etwa 90 Prozent der Augenfläche weiten und es reicht ihr noch ein Sechstel der Lichtmenge, die ein menschliches Auge benötigen würde, um ein Bild zu sehen. Grund für diese besondere Leistung der Augen ist der Aufbau des Katzenauges, das sich vom menschlichen Auge in einigen wichtigen Punkten unterscheidet.

Die Zapfen im Auge einer Katze sind zum Farbsehen – grün/blau – da. Katzen können Farben unterscheiden. Blau, Grün und Gelb werden gut, Rot wahrscheinlich gar nicht gesehen.

Die Katze verfügt im Gegensatz zum Menschen nur über 26.000 Zapfen pro mm², der Mensch über 146.000 Zapfen pro mm². Dagegen ist die Anzahl der Stäbchen im Auge der Katze mit 460.000 pro mm² deutlich höher als beim Menschen mit nur 160.000 pro mm².

Der Sehnerv der Katze besteht aus etwa 1,1 Mio. Fasern. Bei uns Menschen sind es nur etwa 85.000 Fasern.

Aufgrund der Tapetum lucidum kann eine Katze im Dunkeln 6-fach besser sehen als der Menschen. Das Tapetum lucidum ist übrigens auch der Grund dafür, dass Katzenaugen bei Dunkelheit leuchten, sofern sie von einem Lichtstrahl berührt werden.

Filed under